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Superjumboloanser Eigenheimer begeistert von der BUGA in Heilbronn, einer einzigartigen Symbiose von Blumen, Natur, Kultur und urbanem Wohnen

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Sichtlich beeindruckt und sehr zufrieden über das Erlebte kehrten die 56 Teilnehmer vom von Herbert Götz (Foto unten) wiederum hervorragend organisierten Ausflug des Eigenheimerbundes Veitshöchheim zur noch bis 6. Oktober geöffneten Bundesgartenschau in Heilbrunn zurück (Reisegruppe auf dem Foto oben nach der Ankunft zum Schlusshock im Gasthaus Krone in Helmstadt) .

Über 1,5 Millionen Gäste haben in den ersten vier Monaten die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 bereits besucht. Auch 92.000 verkaufte Dauerkarten sprechen eine deutliche Sprache. Die BUGA Heilbronn begeisterte auch die Veitshöchheimer Ausflügler mit ihrem Konzept als  BUGA der Vielfalt, der Verbindung von Blumen, Natur, Kultur und urbanem Wohnen mit zahlreichen Blumenschauen und Themengärten über bionische Pavillons, spektakulären Wassershows, Deutschlands höchstem Holzhaus im neuen Stadtquartier. Mehr als 100 spannende Ausstellungspunkte verteilen sich auf 40 Hektar Fläche, die alle barrierefrei zu erreichen sind.

Über 1,5 Millionen Gäste haben in den ersten vier Monaten die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 bereits besucht. Auch 92.000 verkaufte Dauerkarten sprechen eine deutliche Sprache. Die BUGA Heilbronn begeisterte auch die Veitshöchheimer Ausflügler mit ihrem Konzept als BUGA der Vielfalt, der Verbindung von Blumen, Natur, Kultur und urbanem Wohnen mit zahlreichen Blumenschauen und Themengärten über bionische Pavillons, spektakulären Wassershows, Deutschlands höchstem Holzhaus im neuen Stadtquartier. Mehr als 100 spannende Ausstellungspunkte verteilen sich auf 40 Hektar Fläche, die alle barrierefrei zu erreichen sind.

Überrascht waren die Veitshöchheimer über die auch Mitte September noch vorherrschende, außergewöhnliche Blütenpracht der Sommerblumen wie Rosen (Foto oben), Sonnenhut, Studentenblumen, Verbenen oder Dahlien, die alle in ihren Bann zog.

Mitte Mai nach den Eisheiligen hatten 40 Gärtner aus mehreren Betrieben in der Region zum Wechsel von Frühjahrs- zu Sommerflor durch Produktionsgärtnereien in ganz Deutschland vorgezogene 110 000 Pflanzen in insgesamt 8.000 Quadratmeter große Blumenbeete gepflanzt und genau nach Pflanzplan einen nach Farbe, Form und Wuchs zusammengestellten optimalen Mix ermöglicht.

Alle Pflanzungen sind Teil der gärtnerischen Wettbewerbe, bei denen eine Fachjury die Bepflanzung bei mehreren Rundgängen bewertete und dafür Medaillen und Staatsehrenpreise verlieh.

Rosen blühen im ungewöhnlich dünenartig modellierten Garten. Die hier integrierte Strandhütte und Strandkörbe inmitten der Rosenpflanzungen vermitteln Urlaubsfeeling pur.

Eine besondere Attraktion sind die spektakulären Wasserspiele im Karlssee. 200 Düsen schleudern 4000 Liter Wasser bis zu 45 Meter nicht nur in die Höhe, sondern wirbeln zu stimmungsvoller Musik Fontänen im Kreis oder schwenken sie weit über den See. Wie im Video weiter unten zu sehen, machen nach Einbruch der Dunkelheit bunte Lichter und auf Wasser und Wände projizierte Filme aus dem Wasserspiel ein beeindruckendes Erlebnis.

Unter dem Motto „Blühendes Leben“ besticht die  BUGA, dass neben der gärtnerischen Leistungsschau mit einer grandiosen Garten- und Blumenvielfalt in der ausgedehnten Uferlandschaft am Alt-Neckar erstmals eine Stadtausstellung integriert wurde. Als Projekt der Stadtentwicklung hat sie den ersten Bauabschnitt des neuen Stadtquartiers Neckarbogen integriert. Eine ähnliche Kombination aus gärtnerischen Angeboten und Zukunftsthemen wie Wohnen, Mobilität und Digitalisierung gab es bisher auf keiner Bundesgartenschau.

Das Ensemble von 23 kompakt gebauten Häusern mit Deutschlands höchstem Holzhaus (Bildmitte), ist geprägt von urbanen Visionen vom inklusiven und generationsübergreifenden Leben in einem bunten Quartier.

Auf einer brachliegenden, innenstadtnahen Fläche, einst für den Güterumschlag zwischen Neckar und Eisenbahn, wurde der Grundstein für das "Stadtquartier Neckarbogen"gelegt. Die Buga entwickelte die grüne Infrastruktur sowie alle unterirdischen Anlagen für eine lebenswerte und abwechslungsreiche Stadtlandschaft, letztlich für ca. 3.500 Menschen und 1.000 Arbeitsplätze. Der erste Bauabschnitt für ca. 800 Bewohner und 150 Arbeitsplätze wird bereits während des Buga-Sommers bewohnt.

Neben einer Musterwohnung zu barrierefreiem Wohnen informieren Ausstellungen in Erdgeschossflächen zu Zukunftsthemen wie Mobilität, Digitalisierung, neu entwickelten Materialien für alle möglichen Alltagsbereiche oder auch Holzbau. Denn Holzbauweise ist die dominierende Bauart der Stadtausstellung.

Im Bild oben rechts und unten in der Mitte ein Gebäude mit drei Reihenhäusern über fünf Etagen. 

Die BUGA setzt aber nicht nur im Städtebau, sondern auch im Bau von Pavillons Impulse. Zwei  Pavillons, aus Holz und Carbonfasern gefertigt nach Konstruktionsvorbildern, wie sie Seeigel oder Käfer in der Natur nutzen, schmiegen sie sich in die durch Pflanzbänder und Rasenbänder geprägte Wellenlandschaft der Sommerinsel und sind Blickfang inmitten des Geländes. In vergleichbarer Größe und Bauart gibt es sie nirgendwo sonst.  

Ein Seeigel war Architekturvorbild bei der Planung des Holzpavillons durch die Universität Stuttgart, die die natürliche Form in eine technische Konstruktion übertragen hat (Pavillon am anderen Ufer des Karlssees links vom Stab).

Bei diesem Forschungsprojekt wird das Material ressourcenschonend eingesetzt. Die Plattenstrukturen orientieren sich an den besonderen Formen biologischer Vorbilder. Die 400 Segmente des Holzpavillons überspannen 30 Meter und bestehen aus hohlen Kassetten, die von Robotern gefertigt wurden. Die Bühne unter der Kuppel ist für Veranstaltungen und Ausstellungen mit bis zu 200 Personen ausgelegt, die von der experimentellen Holzkonstruktion und ihrer raffinierten Ausleuchtung begeistert sein werden.

Die biologische Struktur der bionischen Bauweise – in Formanmutung eines Spinnennetzes – nutzt Material sehr effizient. Die Konstruktion aus Faserverbundkomponenten aus Glas und Kohlefasern wurde von Robotern gefertigt.

Dies ermöglichte es, die Geometrie und Faseranordnung jedes einzelnen der 60 Bauteile spezifisch den jeweiligen Anforderungen anzupassen. Dabei entstanden zugleich eine ausgesprochen leistungsfähige Leichtbauweise und eine einzigartige, architektonische Wirkung. Eine gemeinsam mit dem Land realisierte interaktive Ausstellung beleuchtet im Inneren der Konstruktion die Digitalisierung in Leben, Alltag und Zukunft. Das Zukunftskarussel, eine interaktive Skulptur, verblüfft mit Augmented Reality.

Die Leichtbaukonstruktion des Bionischen Pavillons eröffnet die Welt produzierender Roboter der Industrie 4.0.

Neben den spektakulären Pflanzenwelten und der Stadtausstellung konnten bzw. können noch an den restlichen Tagen die Besucher während des 173 Tage dauernden Festes ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm erleben, das von national bekannten Künstlern sowie von regionalen Akteuren gestaltet wird, verteilt auf die acht Bühnen im Gelände (im Bild oben die Sparkassenbühne).

Ein magischer Ort: Ewige Liebe können Brautpaare bei einer Hochzeit auf der BUGA besiegeln. Denn das Standesamt Heilbronn vergibt Termine für eine standesamtliche Trauung – solange diese verfügbar sind. Braut, Bräutigam und ihre Gäste führt eine breite Freitreppe dorthin, wo die beiden Arme des Altneckars zusammenfließen und den Blick auf die Bleichinselbrücke freigeben.

Drei große fantasievoll gestaltete Spielplätze laden Kinder ein sich zu vergnügen: der Kletterspielplatz am Hafenpark, der Strandspielplatz mit einem auseinander gezogenen Riesenfloß und der Wasserspielplatz am Floßhafen, der das Thema Froschmetamorphose mit großen begehbaren Kugeln aufnimmt. Bewegung, Sport und Spiel sind auch im Campuspark sowie an weiteren Orten möglich.

Der Strandspielplatz am Nordufer des Karlssees erzählt eine Geschichte, nämlich die von Jockeles Floßfahrt durch das enge Neckartal. Mehrere Spieldecks verbinden sich in mehreren Stufen nacheinander und werden so zu einem am Strand liegenden Spielfloß. Flößerstangen bilden das Tragwerk, Seile sind Verbindungs- und gleichzeitig Spielelemente.

Besonders gut an kam bei den Veitshöchheimern auch der Holzsteg im Neckaruferpark an, wo sie auf einem 600 Meter langen Holzsteg sogar übers Wasser gehen konnten und Wasser außer am Karlssee und am Floßhafen auch am Neckarufer erleben konnten.

Im angelegten Weinberg dreht sich alles um Genuss und Anbau des traditionsreichen Kulturguts Wein, einem bedeutenden Wirtschaftszweig Heilbronns und seiner Region, wie ein Blick vom BUGA-Gelände aus in die Wein-Hanglagen oberhalb Heilbronns mit dem renommierten Höhenrestaurant Wartberg links am Waldrand offenbarte.

Auf der BUGA setzt auch die KUNST ein ZEICHEN, so wie oben die Bildhauerin und Installationskünstlerin ALICE AYCOCKHOOP, die mit ihren großformatigen Stahlplastiken im Betrachter „Gefühle der Bewegung und Schwerelosigkeit“ auslöst. Ihre komplexen, dynamischen Strukturen stellen Wellen, Wind, Wasserstrudel und Turbinenwellen dar und verleihen dem unsichtbaren Element Luft Form.

26 Werke international und national bekannter Künstler und acht Leihgaben der Sammlung Würth verstärken so den Eindruck der Landschafts- und Stadtarchitektur auf dem Gelände der Bundesgartenschau, am Neckarufer, an den Eingängen Innenstadt und Wohlgelegen, und im Campuspark. Gezeigt werden Skulpturen, Installationen und objektbezogene Arbeiten, die sowohl den Fluss und das Wasser als auch die Wiederbelebung des Brachgeländes betonen. Die Kunst gewährt dabei einen Zugang mit anderen Sinnen und interagiert als Kontrapunkt mit der Garten- und Stadtausstellung.

Eines der beliebtesten Fotomotive stellen die Alltagsmenschen „Duscher" dar, ein Kunstwerk von CHRISTEL LECHNER, das am denkmalgeschützten Wilhelmkanal seinen temporären Platz gefunden hat, an dem durch Transformation des urbanen Raums Wasser wieder erlebbar wird, der Mensch ans Wasser zurückkehrt. Lechners Kunstwerk ist tonnenschwer und dennoch leicht, gspielerisch wirkend, gelebtes Leben, die menschlichste Form der Schönheit, Abbild des Alltäglichen und doch fern der Banalität.

JAUME PLENSAWE - Die Stahlskulptur „WE“ des Katalanen (*1955) vor dem höchsten Holzhochhaus Deutschlands (im Hintergrund) verbindet spirituelle Tiefe mit poetischer Ausdruckskraft und verweist auf sein tiefergehendes Interesse an Sprache und Schrift als genuinem Ausdruck von Kultur.

Die riesenhafte Figur eines Drachens von NIKI DE SAINT PHALLEDRAGON, 1998 von Niki de Saint Phalle (1930–2002) ist ein glitzernder, farbenprächtiger Ausdruck von Fantasie und Spiel. Die Form aus Poly- urethan wurde mit Farbe, Glas- und Spiegelmosaiken ausgestaltet, sodass ein schillerndes Wesen entsteht, das statt Feuer Lichtreflexe schleudert. Sie entstand für den Skulpturengarten „Noah’s Ark“ in Jerusalem.

Die monumentale „Open Hand“ aus galvanisiertem Stahldraht ist eine der außergewöhnlichsten Arbeiten der britischen Bildhauerin SOPHIE RYDEROPEN.

Von der amerikanischen Künstlerin CAROLE A. FEUERMAN sind diese hyperrealistischen hybriden Werke  MONUMENTAL QUAN und MONUMENTAL BROOKE WITH BEACHBALL aus Stahl, Bronze und Gießharz.

Dunkelheit und Licht sind zentral für die Arbeit NACHT IST DER SCHATTEN DER ERDE  von VERA RÖHMDIE. Der titelgebende Satz des Gelehrten Johann L.Frisch (1666 – 1743) leuchtet in mehr als hundert Übersetzungen aus schwarzen Metallkuben. Der Hexaeder steht dabei als platonischer Körperfür die Erde. Jeder Kubus und damit auch jede Sprache stellt eine eigene Welt dar.

Beim Werk "UP FRONT" rechts im Bild hat ANTHONY CARO die Skulptur vom Sockel geholt und direkt auf dem Boden platziert. Es bestimmt so das Verhältnis von Raum, Betrachtenden, Skulptur auf unmittelbare Weise.

Auf der BUGA trägt eine neue Duft-Rosenzüchtung  den Namen "Käthchen von Heilbronn", der Titelfigur des Ritterschauspiels des Dichters Heinrich von Kleist.

Eine Auftragsarbeit ist die  aus Sandsäcken gebaute „CAPELLA" von DANIEL BRÄG.

 

Eine Augenweide ist die  Blumenpracht auf der mit dem Deutschen Brückenbaupreis ausgezeichneten Bleichinselbrücke über den Alt-Neckar.

 Viele Besucher benutzten auch das Schiff zu einer Fahrt entlang des Altneckars durch das BUGA-Gelände.

Auf dem letzten Hafenschlepper seiner Art führen pensionierte und aktive Kapitäne Besucher durch das Schiff und legen während der Ausstellung zu Sonderfahrten auf dem Neckar ab. Dabei erfahren die Passagiere Wissenswertes über Binnenschifffahrt und Schiffstechnik.

Das leider in dieser Woche geschlossene Science Center  lädt ein in eine einzigartige Wissens- und Erlebniswelt mit interaktiven Exponaten, Kreativstudios, Laboren und Sternwarte. Der Science Dome bietet einen weltweit einzigartigen Mix aus Planetarium und Theater. Unter dem riesigen Kuppelscreen des Science Dome erleben Besucher atemberaubende Shows zu verschiedenen Wissenswelten. 

14 Möglichkeiten gibt es zum Einkehren so wie oben abgebildet in der Strandbar hier im Bild in der Weinvilla.

In der regionalen Genussmeile - Foodstreet - entlang dem Floßhafen (im Hintergrund rechts - links der Wasserspielplatz  mit grünlichen Holzpfosten, in der Kletterseile gespannt sind, die sich zu Schaukeln und Netzen verdichten)  war für jeden Geschmack der Veitshöchheimer etwas dabei zwischen urbaner Kulisse und Wasserspielen, wurden Pizza, Pasta, Burger und Schwäbisches wie Saure Nierle oder Maultaschen serviert.

 

Blick vom Biergarten der Genussmeile aus auf die Wassershow.

Im Biergarten des Brücken-Cafés

In der Alten Reederei am Neckarufer: Hier ist im ehemaligen Werkstattgebäude der Reederei Schwaben ein Restaurant entstanden, das Altes mit Neuem vereint: So fügt sich auch ein alter Schiffskran im Außenbereich sich ins neue Konzept ein. Die Gastronomie wird auch nach Ende der BUGA weiter betrieben.

Schon der Zugang vom Busparkplatz zum Eingang macht Lust  auf mehr.

Er heißt Karl und ist als BUGA-Zwerg der offizielle Repräsentant der Bundesgartenschau Heilbronn 2019. 230 Zentimeter groß und doch ein Leichtgewicht, das die Besucher begrüßt und für ein Selfie zur Verfügung steht.

In der Tourist-Infostelle am Eingang kann sich der Besucher mit Info-Material über die Region rund um Heilbronn eindecken.

Diese Tafeln laden zu den schönsten Naturparks und den Sehenswürdigkeiten des Heilbronner Lands ein.

Die 2021 in Eppingen stattfindende Gartenschau macht neugierig – zum Beispiel mit einem Fachwerkmuster aus Metallbändern, das Hochbeete und befestigte Bereiche unterteilt

Der Durchgang der historischen Fabrik J. Rettenmaier & Söhne (JRS) ist Schauplatz für die  Ausstellung "Zeitreise" mit hochinteressanten Forschungsergebnissen, Originalexponaten und Rahmenprogramm über die Geschichte des Neckars – von den Römern bis zum industriellen Transportweg.

Die Neckarstaustufen des Architekten Paul Bonatz werden von einer Fachjury in die Grand Tour der Moderne aufgenommen, denn sie gehören zu den 100 Stätten herausragender Architektur anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums.

Blackbox-Gardening: In die Erde schwarz geflammter Holzkisten wurden Samen von gewünschten Arten gesteckt. Dann wurde gewartet, was passiert: wie sich die Pflanzen durch Zufall selbst entwickeln und an passenden Standorten ausbreiten. Beim Black Box Gardening geht es aber nicht um Wildwuchs, denn nicht gewünschte Pflanzen dürfen entfernt werden.

Eine gerechte und nachhaltige Zukunft auf der Erde bringen im Weltladen Themen wie Welternährung oder Wasserversorgung näher. Zu fairem Handel mit Bezug auf unser eigenes Leben regt der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) an. Interaktive Stationen, regionale Themen, Spaß und Lernen werden geboten durch Wettrennen mit Hipporollern aus Südafrika und Fischen im Globarium. Apps vom XXL-Smartphone, ein riesiger Einkaufswagen und die Textilstation beleuchten die Produktion von Alltagsgegenständen unserer Welt kritisch.

Im Garten der Umweltverbände Naturfreunde Baden-Württemberg e.V. und NABU-Naturschutzbund Deutschland e. V.  wird veranschaulicht, wie man für Insekten auch auf kleinen Flächen bunte Lebensräume gestaltet und so den Artenreichtum fördert. Neben Biodiversität sind Themen wie Agrarwirtschaft, Insektenschwund und Ernährung im Blickpunkt.

Steinschüttungen werden als Orte des Grauens eingstuft.

So wie hier muss ich mein Insektenhotel in meinem Garten auch noch mit einem Drahtgeflecht vor Vögeln schützen, sagt der Eigenheimer-Ehrenvorsitzende Herbert Menning, der die BUGA so toll findet, dass er sich eine Dauerkarte gekauft hätte, wenn er in der Nähe von Heilbronn wohnen würde.

Der Natur-Garten ist ein Gemeinschaftsprojekt der Vereinsmitglieder des Naturgarten e.V. Heilbronn und beteiligter Firmen. Robinienstämme mit Löchern als Nisthilfe für Wildbienen bereichern den Garten, der aus nachhaltigen, natürlichen und gebrauchten Materialien besteht und inspiriert zum Selbermachen. Es gibt eine Sickermulde für Regenwasser, Pflanzflächen auf Schotter, eine Trockenmauer, einen Weidezaun, ein Blumenkräuterrasen, die Möglichkeit zum Mitgestalten mit kleinen Materialien und einen Spielbereich.

Das Windflügel-Spezialfahrzeug kann Rotorblätter für Windräder von bis zu 80 Meter Länge transportieren. Ein Adapter auf dem Fahrzeug macht den Windflügel schwenkbar um bis zu 70 Grad. Die Hightech-Fahrzeuge aus der Region ermöglichen den Aufbau für Anlagen zur alternativen Energiegewinnung.

Forschungsschiff MS experimenta:  Auf dem ehemaligen Motortankschiff können Kinder und Jugendliche forschen, experimentieren und im Bunten Klassenzimmer anschaulich lernen.

 Während der Schulzeit sind Kindergartengruppen und Schulklassen zum Entdecken eingeladen. An Bord gibt es Einblicke in die Welt von Pflanzen und Wasser, spannende Vorträge und Workshops zu Naturwissenschaft und Technik von der Akademie für Innovative Bildung und Management (aim) mit der Hochschule Heilbronn.

Nachmittags, am Wochenende, an Feiertagen und zur Ferienzeit können alle Passagiere kostenlos mitmachen – zum Beispiel als Nachwuchsingenieure in der Fahrzeugwerkstatt. Ermöglicht wird das Wissenserlebnis durch den Bildungspartner der BUGA: experimenta – Das Science Center. Leider war das Schiff am Donnerstag geschlossen.

Nach dem Brückenschlag entstand eine neue Verbindung von Wohnquartier und Zukunftspark. Sie macht für Menschen die Flusslandschaft auf einem Geh- und Radweg, in Form eines Holzstegs als Vorlandbrücke neu und durchweg erlebbar. Die Landschaft fließt gewissermaßen hindurch. Durch die künstlich bewässerten Pflanzflächen auf dem Steg wirken die Wege über den Fluss geräumig. Diese hängen seitlich am Brückenkörper der Karl-Nägele-Brücke.

Plätze zum Sonnen gab es auf der grünen Hangwiese. Die Vogelwelt zog allerdings den Schatten unter dem großen Baum vor.

Die Schwäne dagegen waren aufs Füttern aus.

Im i-Punkt Grün nahe der Wilhelmsschleuse können Besucher Experten der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft (DBG) alles zum Thema Garten fragen. In der Infobox im Schiffscontainer geben sie Tipps zu Gartenbau, Pflanzen, Pflege oder Anbauweise im eigenen Garten. Im Ausstellungs- und Seminarraum werden  Workshops, Fachvorträge und Seminare geboten. Hier finden auch Verkostungen und Ausstellungen statt.

Südlich des Floßhafens, einem der beiden BUGA-Seen, erstreckt sich das Inzwischenland mit 18 einzigartigen Gartenparzellen (rote Ziifer 15). Insgesamt 1700 Pappeln und Birken geben den Gärten ihre Struktur und spenden an heißen Tagen Schatten. Die vielfältigen Gärten im Inzwischenland entführen u.a. in die Welt der Pilze, greifen alte Obstsorten wieder auf, beschäftigen sich mit Heilpflanzen oder mit dem weißen Gold, dem Heilbronner Salz und zeigen, was in einem Bienenstock passiert.

Leider blieb keine Zeit mehr, diese Gärten zu besichtigen, ebenso die Hallen-Blumenschau. Einen Einblick gibt jedoch das Video (Link nachstehend).

Blick in den Hafen am Science Dome