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BR-Frankenschau Aktuell berichtete: 86-jähriger Superjumboloanser Josef Frank schöpft stundenlang Wasser aus dem Main für Millenniums-Linde

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

 Ein 86-jähriger Veitshöchheimer gießt während der heißen und trockenen Sommermonate jeden Dienstag- und Freitagabend eine Linde in der Nähe seiner Haustür. Denn dieser Baum hat eine ganz besondere Geschichte, über die  Christiane Scherm, Reporterin im BR-Studio Mainfranken in der Frankenschau am 14. August 2019 berichtete.

Josef Frank schöpft so zwei Mal in der Woche rund 300 Liter Wasser aus dem Main, um eine Linde zu wässern.

Der Baum ist ein Ableger der 100-jährigen Veitshöchheimer Linde, die am Aufgang zum Restaurant "Kaskade" der Mainfrankensäle steht. Insgesamt sechs Mal geht es hin und her zwischen Mainufer und seinem Lindenbäumchen.

Wie er dem BR berichtet, ist ihm 1999 von der großen Linde zu seinem Häuschen in der Oberen Maingasse ein Sämling zugeflogen, in eine Blumenrabatte gelangt und so im April 2000 aufgegangen. Da habe er sich gesagt, angesichts des Milleniumjahres den Sämling groß zu ziehen, bis man ihn wo hin pflanzen kann.

Frank: "Ich habe ihn wie ein Kind groß gezogen. Nun ist er 19 Jahre alt."

Auch wenn die Linde von der Gemeinde auf die Wiese südlich der Mainfrankensäle umgepflanzt wurde und Josef Frank mit dem Standort nicht zufrieden ist, blieb er seiner Linde treu, gut für den Baum, den der litt gerade unter der Trockenheit.

BR: "Mit seiner Gießaktion ist der ehrenamltiche Baumpfleger in Veitshöchheim inzwischen schon bekannt wie ein bunter Hund".

Fotos BR-Screenshot