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Turngemeinde Superjumboloans saniert für 897.000 Euro die Dächer von zwei Sporthallen und des Geschäftsgebäudes - Sportbetrieb ruht bis zum Ende der Sommerferien

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Vom Zugang zum Vereinsrestaurant "Tiramisu" durch den Kran im Hintergrund zu erkennen, ist das Sportzentrum der Turngemeinde Veitshöchheim (TGV) derzeit eine Großbaustelle.

Mit geschätzten Kosten  897.000 Euro hat der rund 1.800 Mitglieder in 16 Abteilungen zählende Großverein seit Mitte Juni die energetische Dachsanierung der beiden Sporthallen und des Wirtschafts- und Geschäftsgebäudes in Angriff genommen. Dies erfordert derzeit den vollen Einsatz des Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Diedering (im Bild) als Leiter des Bauausschusses.

Wie Diedering erklärt, konnte das Risiko weiterer Schäden des über 35 Jahre alten spröden und asbesthaltigen Eternitdaches und zu befürchtender Hallenschließungen nicht länger verantwortet werden.

Die Rudi-Sebold-Halle ist bereits neu gedeckt und aktuell haben die Maler- und Beleuchtungsarbeiten begonnen. Diedering: "Die Neueröffnung mit Schuljahresbeginn erscheint sicher."

Bei der Sporthalle (Fotos Dach oben rechts im Hintergrund und unten von innen) ist bereits ein Viertel des Daches gedeckt. Diedering hofft, dass das Wetter wieder stabil wird. Dann könne ebenfalls mit der Freigabe der TGV-Halle für Badminton und Handball maximal 14 Tage nach Schuljahresbeginn gerechnet werden.
Im Anschluss folgen die Arbeiten am Geschäftsstellengebäude mit Restaurant Tiramisu (Foto Dach links), das ohne Beeinträchtigung weiterhin geöffnet bleibt.

Eingebaut werden in alle Dachflächen diese wärmegedämmten Trapezdach-Elemente.

Der TGV-Vorsitzende freut sich, dass der Verein angesichts der vollen Auftragsbücher der Baufirmen nach europaweiter Ausschreibung zuverlässige und leistungsfähige Firmen beauftragen konnte. Diedering: "Das gemeinsame Bemühen mit Architekt Thorsten Götz lässt erwarten, dass die geplanten Kosten von 897.000 Euro eingehalten werden können."

Die Gemeinde Veitshöchheim unterstütze die Maßnahmen mit anteiligen Auszahlungen des von ihr  bewilligten Zuschusses von 225.000 Euro. Auch habe die TGV vom Innenministerium aus dem zugesagten Zuschuss des Freistaates Bayern von 137.600 Euro bereits 41.250 Euro erhalten.

Auch Diederings für die Liegenschaften des Vereins zuständige Vorstandskollege Heinz Durhack (links) ist laufend vor Ort und erbringt mit Vereinsmitgliedern handwerkliche Eigenleistungen.

Durch die Sanierung der Dachflächen (Sandwich-Dach) und der einfachverglasten Hallenfenster, so Durhack, können laut Gutachten etwa 40 Prozent der Heizenergie eingespart werden. Dies sei für den Bauausschuss, dem neben Diedering und Durhack noch Dieter Weikard, Mario Kachur, Wolfgang Röhm und Architekt Thorsten Götz angehören. ein wichtiger Effekt neben der Beseitigung von Undichtigkeiten gewesen. Der Liegenschaftsvorsitzende rechnet mit Energie-Kosten-Einsparungen von rund 8.000 Euro im Jahr.

Auch die Investition für neue LED-Beleuchtungen von rund 70.000 Euro soll nicht nur eine wesentlich bessere Ausleuchtung bringen, sondern auch zu einer jährlichen Einsparung von 4.600 Euro, also einer Amortisation nach acht Jahren bringen.

Fotos (c) Dieter Gürz