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Keine Langeweile in den Ferien - 23 Kids machen sich voller Begeisterung bei einem dreitägigen Workshop auf dem Superjumboloanser Rollschuhplatz fit in Sachen Skating

Veröffentlicht am von Dieter Gürz

Trotz des parallel laufenden Abenteuerspielplatzes der Gemeindejugendarbeit mit 200 Teilnehmern erfreut sich auch der heute begonnene dreitägige Inlineskating-Workshop der  Inline Skating- und Funsportagentur City-Skate auf dem Rollschuhplatz in Veitshöchheim einer großen Resonanz. Im Rahmen des Ferienprogramms nehmen 23 Fünf- bis Elfjährige das Angebot der Kreisjugendpflege wahr, ausgerüstet mit Rollerblades, fest sitzendem Helm sowie Knie-, Ellbogen- und Handgelenk-Protektoren bis Freitag an drei Vormittagen jeweils zwei Stunden lang die  Kunst des Inlineskatings zu erlernen oder bei Vorkenntnissen die Grundlagen zu festigen und auszubauen, neue Techniken zu erlernen und bestimmte Situationen  intensiv zu trainieren.

Nicolas Kaspar trainierte die Gruppe der 16 Kinder, die schon etwas Inlineskating-Erfahrung mitbrachten (im Vordergrund), Steven Moser nahm sich der sieben Anfänger, bei denen zunächst Gleichgewichtsübungen im Vordergrund standen.

Bei dem von ihnen schrittweise aufgebautem Inlineskating-Training standen am ersten Tag die Basics wie Fahren, das richtige Fallen, Bremsen, Slalom- und Kurvenfahren auf dem Programm, wobei es bei den Anfängern etwas langsamer zuging. Es gab es verschiedene Spiele auch im Wettstreit von zwei Gruppen, bei denen diese Fähigkeiten auf Inlinern zwangsläufig ausgebildet wurden.

Am zweiten Tag, so Kaspar, kommen dann auch noch andere Aspekte hinzu wie Springen, Übersetzen, Rampenfahren und Rückwärtsfahren, ehe dann am dritten Tag nach Absolvierung des Inliner-Führerscheins auf einem Parcours auch der Spaßfaktor bei Spielen auf Rollerblades wie Streethockey und Inline-Fußball nicht zu kurz kommt und für eine Menge Spaß sorgen.

Hier teilt Nicolas Kaspar am ersten Tag seine Gruppe in zwei Mannschaften auf.

Diese bestreiten dann ein Wettrennen, bei dem es galt, eine Plastik-Schnecke in einem Ring abzulegen. So konnten die Kids spielerisch das Bremsen üben.

Mit den Inlinern kann man richtig schnell werden. Mit ihnen braucht man, so Kaspar, einen bis zu doppelt so langen Bremsweg wie mit dem Fahrrad. Die Beherrschung des Bremsens sei deshalb sehr wichtig.

Während dessen übte Steven Moser mit den Anfängern mit einem Schwungtuch, dass immer zwei nach dem Hochwerfen durchfahren mussten, eine tolle Gleichgewichtsübung.

Am Ende des ersten Tages versammelten sich alle im Kreis zum großen Abschiedsspiel "Schlümpfe versteinern im Zauberwald", in das sie Steven Moser wies.

Bei diesem Fangspiel konnten sich die Schlümpfe auf dem Rollschuhplatz frei bewegen, gejagt von zwei "Gargamel"-Fängern (im Bild mit Ring), die durch einfaches Berühren die Schlümpfe "fingen", die sich dann "versteinert" an den Rand stellten.

Mit einer Laola-Welle verabschiedeten sich die Kinder voller Begeisterung von ihren Trainern. Wie an schwarzen Stellen auf der Kleidung auf diesem Foto zu sehen, ist so manche der Teilnehmerinnen unsanft auf dem Hosenboden gelandet.

So auch die zehnjährige Mona, die vorher noch nie auf den Rollerblades stand und außer in der Schule keinen Sport treibt. Sie meldete sich, wie ihr Vater sagte, aus eigenem Bekunden an, damit es ihr in den Ferien nicht langweilig wird. Wie Mona am Ende des ersten Trainings sagte, tat sie sich zwar ziemlich schwer und auch weh. Sie will aber auf die "Zähne beißen" und weiter machen und hofft, dass sie das Bremsen noch richtig lernt.

Der sechsjährige Fritz tat sich dagegen in der Anfängergruppe schon leichter, hatte er doch mit seinen Inlineskating fahrenden Eltern in den letzten beiden Jahren immer wieder mal geübt. Gleichwohl musste er nach einem Sturz mit heulverzerrtem Gesicht von seiner Mutter getröstet werden, ehe er dann freudestrahlend wieder davonstürmte. Seine Mutter fand es wunderbar, dass so ein Workshop in den Ferien angeboten wird.

"Mir macht es so richtig Spaß" rief der achtjährige Vincent seinem an der Bande stehenden Vater zu, der stolz registrierte, dass sein Filius in der Fortgeschrittenen-Gruppe schon nach den zwei Stunden am ersten Tag, wie viele andere auch in dieser Gruppe, schon viel flotter auf den Rollerblades unterwegs ist.

Fotos (c) Dieter Gürz